Workshop in strategischer Öffentlichkeitsarbeit mit dem Race-Class-Narrative
Bist du teil von einer aktivistischen Gruppe? Willst du Tools kennenlernen, um eure Öffentlichkeitsarbeit strategischer anzugehen? Willst du/deine Gruppe Öffentlichkeitsarbeit machen um über die aktivistische Bubble hinaus zu kommunizieren? Überlegst du, was Möglichkeiten sind, rechte Narrative zu kontern?
Dann ist unser Race-Class-Narrative Workshops genau das richtige für dich! In dem Workshop frischen wir die Basics der strategischen Öffentlichkeitsarbeit auf und stellen darauf aufbauend das Werkzeug Race-Class-Narrative vor.
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Was ist das Race-Class-Narrative? Das Race-Class-Narrative ist ein empirisch-getestetes Kommunikationskonzept, um Botschaften zu formulieren, die rechte und rassistische Narrative kontern. Es ist vor allem dann hilfreich, wenn das Ziel deiner Öffentlichkeitsarbeit ist, Menschen unterschiedlicher Identitäten anzusprechen, die keine Aktivist*innen sind und sich (noch) nicht mit progressiven Bewegungen identifizieren.
Das Race-Class-Narrative hilft euch, eure Kernbotschaft zu formulieren, indem es euch u.a. vor folgende Fragen stellt: – Wer genau ist unsere Zielgruppe und wie begeistern wir sie? – Wie sprechen wir eine Gruppe von Menschen unterschiedlicher Identitäten (z.B. Race und Gender) an und schaffen (trotz Unterschiede in der Lebensrealität) ein Gemeinschaftsgefühl? – Wie bringen wir das Problem gut rüber? – Und wie definieren und beschreiben wir unsere Gegner*innen?
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wir melden uns nach deiner Anmeldung bei dir um zu bestätigen, dass deine Teilnahme im Workshop gesichert ist.
Falls du von außerhalb Berlins anreist, können wir bei Bedarf deine Reisekosten übernehmen.
Fragen? Schreibt gerne an presse@movement-hub.org
ANMELDUNG
Die Anmeldung ist geschlossen.
Termine
Samstag 28.03.2026 (14:00 – 19:00) Präsenzworkshop in Berlin
Hinweis: Der Workshop ist eine Wiederholung der Veranstaltung vom 18.10.25 und richtet sich sowohl an alle, die im Oktober bereits teilgenommen haben, als auch an alle, die nicht dabei waren. Je nach Wissensstand gibt es Lernmöglichkeiten für unterschiedliche Erfahrungslevel.
Wir wollen das Klima retten, Nazis vertreiben, Rassismus bekämpfen, Immobilienfirmen enteignen und Kriege beenden. Dabei stoßen wir immer wieder auf die Frage der Finanzierung: Wie finanzieren wir politische Arbeit, finden Fördermittel, starten Spendenkampagnen oder gründen einen Verein? Welche Alternativen gibt es, wie entwickeln wir eine Finanzstrategie, und was ist bei Budgetplanung und Abrechnung zu beachten?
Wir laden euch ein zum Workshop „Finanz-ABC für bewegungspolitische Arbeit“. Der Workshop wird von drei Aktivist*innen gestaltet, die sich in den letzten Jahren in ihren Gruppen u.a. um Fundraising, Budgetplanung, Abrechnung, Konzeptentwicklung und Crowdfunding gekümmert haben und ihr dabei gesammeltes Wissen weitergeben möchten.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die in ihren Gruppen für die Finanzen (mit)verantwortlich sind oder diese Verantwortung übernehmen möchten. Der Fokus des Workshops liegt auf den Finanz-Basics, bietet jedoch parallel einen Rahmen für Austausch für alle, die bereits Erfahrung im Bereich Fundraising haben. Im Workshop wird vermittelt, wie eine Fundraising-Strategie entwickelt, Förderungen beantragt sowie Fördermittel und Spenden sachgerecht verwaltet werden können.
Außerdem werden wir uns mit dem Thema „Geld und Macht“ beschäftigen, also mit eurer Rolle als Finanz-Person bzw. als Aktivist*in. Natürlich wird es auch Raum für Austausch und Skill-Sharing geben.
Programm:
21.03. 10:30 -17:30 Uhr, in Berlin
Organisatorische Hinweise:
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.
Um einer Vielzahl von Gruppen die Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir euch, euch pro Gruppe nur mit maximal zwei Vetreter*innen anzumelden.
Wir freuen uns, wenn ihr euch selbstständig eine Übernachtung in Berlin organisieren könntet. Falls das nicht möglich ist, können wir die Kosten für eine Unterkunft übernehmen.
Fahrtkosten können von uns übernommen werden.
Für Verpflegung ist gesorgt. (Mittagsessen, Snacks & Kaffee)
Für Demonstrationen, Reden und Aufrufe, aber auch für Pressekonferenzen, Stellungnahmen und Aktionen sind Kurzvideos auf sozialen Plattformen eine gute Möglichkeit, um euer Publikum zu informieren und zu verbreitern.
Woran erkenne ich jedoch ein spannendes Video? Wie baue ich eine überzeugende Erzählung auf? Welche praktischen Tipps und Tricks muss ich kennen?
Ziel ist es, bei diesem Workshop Menschen aus sozialen Bewegungen praktisch darin auszubilden Video-Content für ihre Social-Media Accounts zu erstellen. Darüber hinaus ist der Workshop so angelegt, dass das erlernte Wissen danach weitergetragen werden kann und bei aktuellen Ereignissen oder Anfragen Möglichkeit entstehen, sich gegenseitig zu unterstützen. Der Workshop ist vor allem für dich geeignet, wenn du langfristig Videocontent erstellen möchtest.
Programm (vorläufig)
Grundlagen Storytelling
Grundlagen der Platformen (Instagram/ Tiktok)
Praktische Ausbildung Videodreh und Videoschnitt
Das Race-Class-Narrative im Videoformat: Ein großes Wir gegen Rechts!
Feedbackgespräche
Erfahrungsaustausch
Organisatorische Hinweise:
Die Veranstaltung wird ausschließlich in Präsenz stattfinden. Fahrtkosten können erstattet werden. Schlafplätze werden nach Bedarf organisiert.
Begrenzte Platzzahl: Die Platzzahl ist begrenzt, um allen Teilnehmenden einen guten Austauschrahmen ermöglichen zu können. Bei mehr Anmeldungen als Plätzen wählen wir nach möglichst breiten Bewegungskontexten aus. Wir informieren dich spätestens am 15-02-26, ob du einen Platz bekommen hast.
Für alle, die nicht teilnehmen können, werden wir im Anschluss an die Weiterbildung Materialien auf unserer Website veröffentlichen.
Anmeldung bis zum 10.02.2025 im Anmeldetool
*Hinweis: Diese Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, falls notwenig werden wir versuchen eine Flüsterübersetzung zu ermöglichen. / This event will be held in German, but in the need comes up we will try to organize wisper translation.
Workshop in strategischer Öffentlichkeitsarbeit mit dem Race-Class-Narrative
Bist du teil von einer aktivistischen Gruppe? Willst du Tools kennenlernen, um eure Öffentlichkeitsarbeit strategischer anzugehen? Willst du/deine Gruppe Öffentlichkeitsarbeit machen um über die aktivistische Bubble hinaus zu kommunizieren? Überlegst du, was Möglichkeiten sind, rechte Narrative zu kontern?
Dann ist unser Race-Class-Narrative Workshops genau das richtige für dich! In dem Workshop frischen wir die Basics der strategischen Öffentlichkeitsarbeit auf und stellen darauf aufbauend das Werkzeug Race-Class-Narrative vor.
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Was ist das Race-Class-Narrative? Das Race-Class-Narrative ist ein empirisch-getestetes Kommunikationskonzept, um Botschaften zu formulieren, die rechte und rassistische Narrative kontern. Es ist vor allem dann hilfreich, wenn das Ziel deiner Öffentlichkeitsarbeit ist, Menschen unterschiedlicher Identitäten anzusprechen, die keine Aktivist*innen sind und sich (noch) nicht mit progressiven Bewegungen identifizieren.
Das Race-Class-Narrative hilft euch, eure Kernbotschaft zu formulieren, indem es euch u.a. vor folgende Fragen stellt: – Wer genau ist unsere Zielgruppe und wie begeistern wir sie? – Wie sprechen wir eine Gruppe von Menschen unterschiedlicher Identitäten (z.B. Race und Gender) an und schaffen (trotz Unterschiede in der Lebensrealität) ein Gemeinschaftsgefühl? – Wie bringen wir das Problem gut rüber? – Und wie definieren und beschreiben wir unsere Gegner*innen?
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Wir melden uns nach deiner Anmeldung bei dir um zu bestätigen, dass deine Teilnahme im Workshop gesichert ist.
Falls du von außerhalb Berlins anreist, können wir bei Bedarf deine Reisekosten übernehmen.
Fragen? Schreibt gerne an presse@movement-hub.org
Die Anmeldung ist geschlossen.
Termine
Freitag 27.02.2026 (14:00 – 19:00) Präsenzworkshop in Berlin
Movement Hub, wort.wechsel und OMNI laden dich ein mit Bewegungen über Öffentlichkeitsarbeit zu lernen. Komm am 31. Januar ins Aquarium (Kreuzberg -Berlin). Scröll nach unten um dich hier anzumelden!
✨Programm✨
➡️14:00 – 16:30 Uhr Workshops
1)🗣️Presseinterviews geben – mit Noura vom wort.wechsel Kollektiv Übt bei diesem Workshop Interviews zu geben, die eure Basis repräsentieren und die im Gedächtnis bleiben. Ihr lernt was ihr vor dem Interview machen könnt und worauf ihr während des Interviews achten solltet. Aber Achtung: nicht einfach auf die Fragen antworten! Wort.wechsel hat den Anspruch, dass die von ihnen vermittelten Inhalte herrschaftskritisch sind und Diskriminierung entgegen wirken.
2)🎥 Social Media Videos produzieren mit Sri Ziel des Workshops ist es kleine Clips für Social Media in Gruppen oder einzeln zu erstellen – vom Script über Dreh bis hin zum Schnitt. Wie schafft man es mit den Mittel die zur Verfügung stehen Inhalte auf Social Media auszuwerten. Hier geht es um die Basics der Content-Erstellung, damit ihr einen ersten Zugang findet. Nice to haves: Ein Endgerät mit Kamera (smartphone oder kleine Kompaktkamera + lesegerät fals notwendig zur datenübermittlung), Ein Endgerät mit Schneidesoftware (linux:supercut; linux, windows, ios: davinciresolve; ios/android/windows: capcut) Inhalt, Textidee, konkreter Mobiaufruf etc. für ein kurzes video. Kopfhörer, Ladegeräte
➡️ 17:00 – 19:00 Uhr 3 Kampagnen – 3 Erfolge Diskutier mit unseren Gäst*innen zu folgenden Themen:
💬🩷 Wie empowern wir Migras vor die Kamera zu gehen, ohne sie zu tokenisieren? Das migrantische CFM-Streikbewegung in Berlin erzählt, wie ihre politischen Inhalte durch Empowerment und Authenzität viral gegangen sind.
💬🧡 Rassistische Narrative und Repressionen ausdribbeln: Das Literaturfestival „collecting:dreams“ wird an einem Beispiel teilen, wie palästinasolidarische Positionen nicht nur selbstbewusst vertreten, sondern auch strategisch in Öffentlichkeitsarbeit eingebunden werden können.
💬💛 Wie geht respektvolle Erinnerungs- und Communityarbeit mit Betroffenen von Rassismus? Die Initiative Gerechtigkeit für Lorenz berichtet, wie Communityarbeit geht, ohne Rassismen zu reproduzieren
➡️ 19:00 Uhr Optional für alle Menschen, die Lust haben: Networking über einem Getränk im Südblock
Wir freuen uns, wenn du zu allen Teilen des Programms kommst. Es ist aber auch möglich, sich für einzelne Programmpunkte anzumelden.
ANMELDUNG
Termine
Samstag, 31.01.2026 14:00 – 19:00 Präsenzworkshops im Aquarium am Kottbusser Tor, Skalitzerstraße 6, 10999 Berlin
Programm: 14:00 – 16:30 Workshops zu Pressesprechen und Social Media Videos
17:00 – 19:00 Inputs und Diskussion mit CFM-Streikbewegung, Gerechtigkeit für Lorenz und collecting:dreams
Das SONAR-Projekt hat 70 Interviews geführt, 40 Aktionen begleitet und 6 Organisierungen in drei deutschen Großstädten in Ost- und Westdeutschland analysiert.
Dabei haben sie wichtige Erkenntnisse für Organisierung am Arbeitsplatz und Nachbarschaft gewonnen, die sie nun mit Menschen aus sozialen Bewegungen und Organisierungsprojekten teilen möchten.
Gemeinsam wollen wir über die Forschungsergebnisse des SONAR Projektes ins Gespräch kommen und unterschiedliche Umgangsweisen mit Diskrimierung, Unterschieden und Frustration in verschiedenen Kontexten diskutieren!
Strategiewerkstatt für Narrative gegen die Gasindustrie
Während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche bis zu 70 neue Gaskraftwerke bauen möchte, Mieter*innen weiter von fossilem Gas abhängig gemacht werden und der Gasmarkt durch Kriegsregime profitiert, wird Gas ganz selbstverständlich als „Brückentechnologie“ vermarktet. In Zeiten von Faschisierung, Krieg und Klimakrise brauchen wir starke Stimmen, Erzählungen und Geschichten, um für eine gerechte, soziale und machbare Zukunft kämpfen zu können.
Welche Erzählungen aber sollten Gruppen in der Klimagerechtigkeitsbewegung wählen, welche Strategien könnten sich bewähren, um unsere Basis zu begeistern und Menschen zu überzeugen, die bisher nicht auf unserer Seite stehen und mit welchen Headlines können wir in den Medien punkten?
Wenn euch diese Fragen aktuell auch beschäftigen, laden wir euch ein gemeinsam mit Aktivist*innen aus verschiedenen Gruppen, die sich mit dem Kampf gegen fossiles Gas beschäftigen, zusammenzukommen.
Am 16.11. von 11-16 Uhr wollen wir uns in Berlin (Ort nach Anmeldung) treffen. Anhand von Inputs Strategien und Framings diskutieren, in Kleingruppen an Narrativen konkret arbeiten und in Feedbackrunden voneinander lernen.
Damit wir ein wenig planen können, meldet euch bitte euch bitte unter dieser Email- verbindlich an: events@movement-hub.org (Fahrtkosten können erstattet werden). Wenn ihr irgendwelche Fragen habt oder selbst Inputs zum Treffen mitbringen möchtet schreibt uns auch gerne eine Mail..
Wir wollen das Klima retten, Nazis vertreiben, Rassismus bekämpfen, Immobilienfirmen enteignen, Kriege beenden und noch viel mehr. Bei der Durchsetzung unserer Interessen stoßen wir immer wieder auf das Thema Geld: Wie können wir unsere politische Arbeit finanzieren? Wie finden wir Fördertöpfe? Wie starten wir eine Spendenkampagne? Lohnt es sich für uns einen Verein zu gründen? Was macht das mit unserem Gruppengefüge und was wären die Alternativen? Wie entwickeln wir eine Finanz-Strategie und sollten wir vielleicht mal einen Budgetplan erstellen? Und wer das alles schon mal gemacht hat, weiß, am Ende muss das Geld ja auch noch abgerechnet werden. Was ist dabei zu bedenken?
Wir laden euch ein zum Workshop „Finanz-ABC für bewegungspolitische Arbeit“. Der Workshop wird von drei Aktivist*innen gestaltet, die sich in den letzten Jahren in ihren Gruppen u.a. um Fundraising, Budgetplanung, Abrechnung, Konzeptentwicklung und Crowdfunding gekümmert haben und ihr dabei gesammeltes Wissen weitergeben möchten.
Der Workshop richtet sich an Menschen, die in ihren Gruppen für die Finanzen (mit)verantwortlich sind oder diese Verantwortung übernehmen möchten. Der Workshop fokussiert sich eher auf die Finanz-Basics. Wir zeigen euch in dem Workshop, wie ihr eine Fundraising-Strategie entwickeln, Förderungen zu beantragen und die Fördermittel und Spenden gut verwalten könnt.
Außerdem werden wir uns auch mit dem Thema „Geld und Macht“ also mit eurer Rolle als Finanz-Person als Aktivist*in beschäftigen und natürlich wird es Raum zum Austausch und Skill-Sharing geben.
Programm:
Das Programm teilt sich auf drei Termine auf:
30.09. 19-20:30 Uhr, online: Kennenlernen und erster Austausch
18.10. 10-17 Uhr, in Berlin: Intensiv-Workshop
28.10. 19-20:30, online: Abschlusstreffen
Organisatorische Hinweise:
Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos
Um einer Vielzahl von Gruppen die Teilnahme zu ermöglichen, bitten wir euch, euch pro Gruppe nur mit maximal zwei Vetreter*innen anzumelden.
Wir würden uns freuen, wenn ihr euch selbstständig eine Übernachtung in Berlin organisieren könntet. Falls das nicht möglich ist, können wir Kosten für eine Unterkunft übernehmen.
Fahrtkosten &Verpflegung (Mittagsessen, Snacks & Kaffee) können von uns gezahlt werden.
Youth activists holding up banners and placards during an anti-war rally. Group of multicultural young people marching for world peace. Teenage demonstrators protesting against war and violence.
Weiterbildung zu Krieg, Frieden & Militarisierung
Angriffskriege, Diskussionen über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, steigende Militärausgabe & Waffenlieferungen – die öffentlichen Diskurse rund um Krieg und Militarisierung verändern sich spürbar in Deutschland. Gesellschaftliche Normen verschieben sich, sicherheitspolitische Narrative werden dominanter.
Doch wie kann eine progressive Haltung zu Krieg und Frieden heute aussehen? Wie können sich soziale Bewegungen positionieren – und wie können sie sich verbünden, um gemeinsam handlungsfähig zu bleiben?
In fünf interaktiven Sitzungen nähern wir uns diesen Fragen an. Wir untersuchen gemeinsam, was Frieden (und Krieg) für uns bedeutet – und wie unsere Vorstellungen davon durch gesellschaftliche Machtverhältnisse geprägt sind. Wir überlegen, was Sicherheit für uns als Individuen und als Gesellschaft bedeutet und welche Maßnahmen nötig sind, um uns sicher zu fühlen. Wir diskutieren, wie aktuelle Konflikte und sicherheitspolitische Entwicklungen friedenspolitisches Engagement herausfordern – und wo neue Antworten nötig sind.
Der Kurs verbindet theoretische Impulse mit interaktiven Formaten und kollektiver Reflexion. Ziel ist es, die eigene Haltung zu schärfen und gemeinsam Positionen zu entwickeln im komplexen Thema Krieg, Militarisierung und Frieden.
Programm
Hinweis: Die Weiterbildung besteht aus fünf aufeinander Aufbauenden Online Seminare dich wöchentlich stattfinden werden.
30.09.2025, 18-21 Uhr
Was ist Frieden? – Friedensverständnisse zwischen der Abwesenheit von Krieg und radikaler gesellschaftlicher Neuordnung
07.10.2025, 18-21 Uhr
Macht uns Aufrüstung sicher? – kritische Perspektiven auf Sicherheit als Friedensgarant
14.10.2025, 18-21 Uhr
Was hat Militarisierung mit uns zu tun? – Militarisierung im Alltag und Bedeutung von Antimilitarismus
21.10.2025, 18-21 Uhr
Wie ist die Lage in Deutschland? – Militarisierung in Deutschland angesichts der “Zeitenwende”
28.10.2025, 18-21 Uhr
Was bedeutet Friedensaktivismus heute? – Aktuelle Akteur*innen, Strategien und Vernetzung in der Bewegung
Organisatorische Hinweise:
Die Weiterbildung wird ausschließlich Online über Zoom und in deutscher Sprache stattfinden.
Begrenzte Platzzahl: Die Platzzahl ist begrenzt, um allen Teilnehmenden einen guten Austauschrahmen ermöglichen zu können. Bei mehr Anmeldungen als Plätzen wählen wir aus nach möglichst breiten Bewegungskontexten. Wir informieren dich spätestens am 04.09.2025, ob du einen Platz bekommen hast.
Für alle, die nicht teilnehmen können, werden wir im Anschluss an die Weiterbildung Materialien auf unserer Website veröffentlichen.
Anmeldung bis zum 30.08. im Anmeldetool: Damit ein kontinuierlicher Lernprozess für alle Teilnehmenden gemeinsam ermöglicht werden kann, bitten wir darum euch nur anzumelden, wenn ihr bei mindestens 4 von 5 der Termin teilnehmen könnt.
*Hinweis: Diese Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, falls notwenig werden wir versuchen eine Flüsterübersetzung zu ermöglichen. / This event will be held in German, but in the need comes up we will try to organize wisper translation.
Die letzten Jahre wurde klar, wie einflussreich Social Media für die öffentliche Meinungsbildung und den Ausgang von Wahlen sind. Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. sind zentrale Kommunikationskanäle geworden, um die soziale Bewegungen, NGOs und Gewerkschaften nicht mehr drumrum kommen. In unserer Online-Trainingsreihe lernen wir sowohl Grundskills zum Einstieg in die Social Media Welt als auch Strategien, um unsere bestehenden Social Media Accounts auf ein neues Level zu heben: Wie erstelle ich Videos zum viral gehen auf TikTok? Was ist ein gutes Framing? Wie kann ich politische Botschaften in Memes verpacken? Was macht ein machtkritisches Social Media Team aus? Wie reagiere ich bei Shitstorms? Gemeinsam erarbeiten wir, wie Contentpläne zeitsparend gestaltet werden und gleichzeitig Spaß machen können. Zum Schluss tauschen wir uns darüber aus, was es von progressiver Seite an Strukturen gibt und braucht, damit wir schnell und strategisch auf sozialen Medien agieren und politische Debatten mitprägen können.
16.04. 17:30 – 19:30 Uhr: Beyond the Base! Workshop zu Zielgruppen und verbindenden Narrativen auf Social Media
Mit welchen Botschaften spreche ich mit meiner Zielgruppe, wer ist eigentlich meine Zielgruppe und welche Formate eignen sich für diese Zielgruppe? Um für die eigene Social Media Arbeit Orientierung und Strategie zu finden, wird es in diesem Workshop einerseits um die Analyse der eigenen Zielgruppe gehen und andererseits um die Nutzung des Race-Class-Narrativ als antirassistisches Werkzeug für Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werden Erfahrungen aus erfolgreichen Kampagnen geteilt und es wird Zeit geben, um über den eigenen Content mit anderen Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen.
TikTok ist mehr als nur Tanz und Trends – die Plattform funktioniert nach eigenen Regeln und spielt gerade im politischen und gesellschaftlichen Diskurs eine immer größere Rolle. In diesem Workshop schauen wir, was TikTok von anderen Plattformen unterscheidet, wie politische Inhalte dort inszeniert werden und welche Formate besonders gut funktionieren. Wir analysieren erfolgreiche Videos, sprechen über visuelle Strategien, technisches Know-how und den TikTok-Algorithmus – und wie man Reichweite aufbaut, ohne sich zu verbiegen.
Die Dozentin Patricia arbeitet in der politischen Kommunikation und hat sowohl Erfahrungen in der Bewegungspolitik als auch im Parlamentsbetrieb. Ihre Affinität für politische Tiktoks und Reels konnte sie insbesondere als Teil des Social Media Teams von Deutsche Wohnen & Co enteignen weiterentwickeln und strategisch einsetzen, um die Reichweite und Wirkung der Kampagne zu maximieren.
30.04. 17:30 – 19:30 Uhr: Politische Share Pics & Memes für Instagram
Wie bringe ich politische Botschaften auf Insta – klar, kreativ und wirksam? In diesem Workshop lernst du, wie du mit Canva visuelle Inhalte erstellst, deine Zielgruppen ansprichst und Memes strategisch einsetzt. Zum Schluss werfen wir auch einen Blick auf Umgangsstrategien mit rechter Hetze in Kommentarspalten.
Dîlan Şirin Çelik (she/her) studiert Medienwissenschaft und ist sowohl als studentische Hilfskraft als auch als freiberufliche Journalistin tätig. In ihrer wissenschaftlichen und journalistischen Arbeit setzt sie sich intensiv mit Migration, Archiven, Erinnerungskultur und kurdischer Kultur auseinander. Dîlan engagiert sich in ihrer Freizeit politisch, unter anderem ehrenamtlich im studentischen Initiativprojekt „BIPoC denken“.
07.05. 17:30 – 19:30 Uhr: Machtkritik und diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit
mit dem Wort.Wechsel Kollektiv
Verändern wir mit Öffentlichkeitsarbeit die Welt, oder verändert diese Arbeit uns? Die meisten deutschen Zeitungen und Sender gehören wenigen Medienkonzernen. Musk, Zuckerberg & Co kontrollieren die großen Social Media-Plattformen. Wie schaffen wir es da, viele Menschen zu erreichen und zu inspirieren, aber auch (system)kritisch zu sein? Wie geht der Spagat, die Medien nicht den Rechten zu überlassen und zugleich an eigenen Formaten und Plattformen zu arbeiten? Wir wollen mit euch diskutieren, was diese Fragen für unsere jeweilige Arbeit bedeuten.
Das wort.wechsel-Kollektiv will Menschen befähigen, ihre Kämpfe für eine gerechtere Gesellschaft in eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Ihr Anspruch an Öffentlichkeitsarbeit ist, dass sie unterschiedliche Menschen begeistern kann und zugleich kritisch und sensibel für Diskriminierung ist.
21.05. 17:30 – 19:30 Uhr: Sichtbar. Laut. Sicher: Strategien gegen Hate Speech für Aktivist*innen
Hass im Netz trifft nicht alle gleich: Aktivist*innen, junge FLINTA, Personen mit sichtbarer Migrationsgeschichte, queere Personen werden besonders häufig angegriffen. Aber: Du musst dir nicht alles gefallen lassen. In diesem Workshop bekommst du Zahlen, Fakten und konkrete Strategien im Umgang mit Hate Speech – und wir zeigen dir, wann blockieren, melden, löschen oder kreative Counter Speech die beste Antwort ist.
Eda Öztürk ist Journalistin und Trainerin. In ihrer journalistischen Laufbahn war sie unter anderem bei ZEIT Online, Funk und zuletzt für ARD tätig. Heute arbeitet sie in einer NGO und berät führende Medienhäuser zu diskriminierungssensibler Sprache. Als freiberufliche Trainerin unterstützt sie zudem Aktivist*innen und NGOs im Bereich Social Media, KI und im Umgang mit Hass im Netz und Desinformation.
Immer mehr rechter Content flutet die sozialen Netzwerke und drängt progressiven Content von den Timelines und FY-Pages, während linke Seiten gelöscht oder in ihrer Reichweite beschränkt werden. Ist das Willkür oder was steckt wirklich dahinter? Was macht rechten Content so erfolgreich und was sind mögliche Strategien, um sichtbarer zu werden, Reichweiten auszubauen und die breite Gesellschaft zu erreichen? Darüber sprechen wir in diesem offenen Online-Dialog mit Frauke Seeba und Marc Raschke:
Frauke Seeba ist Mitinitiatorin der Hooligans Gegen Satzbau/AktivIstMuss, Autorin des Mitmachbuchs „AktivIstMuss“ und Gründerin von Re:NET, einem Netzwerk aus über 250 progressiven Creator:innen, Organisationen und Initiativen aus Kunst, Kultur, Politik und Aktivismus zur kreativen und unterstützenden Vernetzung und gegenseitigem Support mit dem Ziel, Sichtbarkeit und Relevanz pro-demokratischer Inhalte zu steigernd. https://www.youtube.com/@ReNETtube www.aktivistmuss.de
Marc Raschke ist Journalist, Autor des Spiegel-Bestsellers „Du hast die Wahl” und Gründer des Bündnis demokratischer Content Creator:innen (BdCC) zur Organisation koordinierter Aktionen, um mit effektiven Kommunikationsstrategien online gegen Hetze und Desinformation vorzugehen. https://www.bdcc.online/
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