Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Workshopreihe: How to Social Media

Workshopreihe: How to Social Media

Die letzten Jahre wurde klar, wie einflussreich Social Media für die öffentliche Meinungsbildung und den Ausgang von Wahlen sind. Plattformen wie TikTok, Instagram und Co. sind zentrale Kommunikationskanäle geworden, um die soziale Bewegungen, NGOs und Gewerkschaften nicht mehr drumrum kommen. In unserer Online-Trainingsreihe lernen wir sowohl Grundskills zum Einstieg in die Social Media Welt als auch Strategien, um unsere bestehenden Social Media Accounts auf ein neues Level zu heben: Wie erstelle ich Videos zum viral gehen auf TikTok? Was ist ein gutes Framing? Wie kann ich politische Botschaften in Memes verpacken? Was macht ein machtkritisches Social Media Team aus? Wie reagiere ich bei Shitstorms? Gemeinsam erarbeiten wir, wie Contentpläne zeitsparend gestaltet werden und gleichzeitig Spaß machen können. Zum Schluss tauschen wir uns darüber aus, was es von progressiver Seite an Strukturen gibt und braucht, damit wir schnell und strategisch auf sozialen Medien agieren und politische Debatten mitprägen können.

Lila Grafik mit den Infos: Beyond the base! Workshop mit Karla von Movement Hub zu Zielgruppen und verbindenden Narrativen auf Social Media

16.04. 17:30 – 19:30 Uhr: Beyond the Base! Workshop zu Zielgruppen und verbindenden Narrativen auf Social Media

Mit welchen Botschaften spreche ich mit meiner Zielgruppe, wer ist eigentlich meine Zielgruppe und welche Formate eignen sich für diese Zielgruppe? Um für die eigene Social Media Arbeit Orientierung und Strategie zu finden, wird es in diesem Workshop einerseits um die Analyse der eigenen Zielgruppe gehen und andererseits um die Nutzung des Race-Class-Narrativ als antirassistisches Werkzeug für Öffentlichkeitsarbeit. Dabei werden Erfahrungen aus erfolgreichen Kampagnen geteilt und es wird Zeit geben, um über den eigenen Content mit anderen Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen.

Mit Karla vom Movement Hub

Hier findest du die Präsentation.

Hier der Link zur Aufzeichnung.

Registriere dich hier.

Blaue Grafik mit einem Foto von Patricia, hockend. Als Info ist zu lesen: TikTok Videos. Strategienn, Reichweite, Formate und mehr mit Patricia.

23.04. 17:30 – 20:30 Uhr: TikTok Videos – Strategien, Reichweite, Formate & mehr

TikTok ist mehr als nur Tanz und Trends – die Plattform funktioniert nach eigenen Regeln und spielt gerade im politischen und gesellschaftlichen Diskurs eine immer größere Rolle. In diesem Workshop schauen wir, was TikTok von anderen Plattformen unterscheidet, wie politische Inhalte dort inszeniert werden und welche Formate besonders gut funktionieren. Wir analysieren erfolgreiche Videos, sprechen über visuelle Strategien, technisches Know-how und den TikTok-Algorithmus – und wie man Reichweite aufbaut, ohne sich zu verbiegen.

Die Dozentin Patricia arbeitet in der politischen Kommunikation und hat sowohl Erfahrungen in der Bewegungspolitik als auch im Parlamentsbetrieb. Ihre Affinität für politische Tiktoks und Reels konnte sie insbesondere als Teil des Social Media Teams von Deutsche Wohnen & Co enteignen weiterentwickeln und strategisch einsetzen, um die Reichweite und Wirkung der Kampagne zu maximieren.

Registriere dich hier.

Bunte Grafik mit einem Foto von Dîlan. Sie lächelt in die Kamera. Zu lesen ist: Politische Share Pics und Memes für Instagram. Mit Dîlan Sirin Celik.

30.04. 17:30 – 19:30 Uhr: Politische Share Pics & Memes für Instagram

Wie bringe ich politische Botschaften auf Insta – klar, kreativ und wirksam? In diesem Workshop lernst du, wie du mit Canva visuelle Inhalte erstellst, deine Zielgruppen ansprichst und Memes strategisch einsetzt. Zum Schluss werfen wir auch einen Blick auf Umgangsstrategien mit rechter Hetze in Kommentarspalten.

Dîlan Şirin Çelik (she/her) studiert Medienwissenschaft und ist sowohl als studentische Hilfskraft als auch als freiberufliche Journalistin tätig. In ihrer wissenschaftlichen und journalistischen Arbeit setzt sie sich intensiv mit Migration, Archiven, Erinnerungskultur und kurdischer Kultur auseinander. Dîlan engagiert sich in ihrer Freizeit politisch, unter anderem ehrenamtlich im studentischen Initiativprojekt „BIPoC denken“.

Registriere dich hier.

Hier findest du die Präsentation des Workshops.

Hier kommst du zur Aufzeichnung.

Weiterführende Links:

Canva Design Website

MemeGenerator

Hintergrundentferner

Tutorial zum zusammenhängenden Instagram Karussell auf Canva

Schwarz-blaue Grafik mit dem Logo vom Wort.Wechsel Kollektiv. Zu lesen ist: Machtkritik und Diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit.

07.05. 17:30 – 19:30 Uhr: Machtkritik und diskriminierungssensible Öffentlichkeitsarbeit

mit dem Wort.Wechsel Kollektiv

Verändern wir mit Öffentlichkeitsarbeit die Welt, oder verändert diese Arbeit uns? Die meisten deutschen Zeitungen und Sender gehören wenigen Medienkonzernen. Musk, Zuckerberg & Co kontrollieren die großen Social Media-Plattformen. Wie schaffen wir es da, viele Menschen zu erreichen und zu inspirieren, aber auch (system)kritisch zu sein? Wie geht der Spagat, die Medien nicht den Rechten zu überlassen und zugleich an eigenen Formaten und Plattformen zu arbeiten? Wir wollen mit euch diskutieren, was diese Fragen für unsere jeweilige Arbeit bedeuten.

Das wort.wechsel-Kollektiv will Menschen befähigen, ihre Kämpfe für eine gerechtere Gesellschaft in eine breite Öffentlichkeit zu tragen. Ihr Anspruch an Öffentlichkeitsarbeit ist, dass sie unterschiedliche Menschen begeistern kann und zugleich kritisch und sensibel für Diskriminierung ist.

Registriere dich hier.

Hier findest du die Präsentation des Workshops.

Bunte Grafik mit einem Foto von Eda Öztürk. Zu lesen ist: Sichtbar. Laut. Sicher: Strategien gegen Hate Speech für Aktivist*innen mit Eda Öztürk.
Foto: © Sara Öztürk

21.05. 17:30 – 19:30 Uhr: Sichtbar. Laut. Sicher: Strategien gegen Hate Speech für Aktivist*innen

Hass im Netz trifft nicht alle gleich: Aktivist*innen, junge FLINTA, Personen mit sichtbarer Migrationsgeschichte, queere Personen werden besonders häufig angegriffen. Aber: Du musst dir nicht alles gefallen lassen. In diesem Workshop bekommst du Zahlen, Fakten und konkrete Strategien im Umgang mit Hate Speech – und wir zeigen dir, wann blockieren, melden, löschen oder kreative Counter Speech die beste Antwort ist.

Eda Öztürk ist Journalistin und Trainerin. In ihrer journalistischen Laufbahn war sie unter anderem bei ZEIT Online, Funk und zuletzt für ARD tätig. Heute arbeitet sie in einer NGO und berät führende Medienhäuser zu diskriminierungssensibler Sprache. Als freiberufliche Trainerin unterstützt sie zudem Aktivist*innen und NGOs im Bereich Social Media, KI und im Umgang mit Hass im Netz und Desinformation.

Registriere dich hier.

Hier findest du den Link zur Präsentation.

Blau-grüne Grafik mit der Info: Schnelligkeit, Resilienz & Reichweite. Rapid Response Strukturen für Social Media aufbauen mit Kiki vom Re:Net.

04.06. 17:30 – 19:00 Uhr Schnelligkeit, Resilienz & Reichweite: Rapid Response Strukturen aufbauen

04.06. 17:30 – 19:00 Uhr Schnelligkeit, Resilienz & Reichweite: Rapid Response Strukturen aufbauen

Immer mehr rechter Content flutet die sozialen Netzwerke und drängt progressiven Content von den Timelines und FY-Pages, während linke Seiten gelöscht oder in ihrer Reichweite beschränkt werden. Ist das Willkür oder was steckt wirklich dahinter? Was macht rechten Content so erfolgreich und was sind mögliche Strategien, um sichtbarer zu werden, Reichweiten auszubauen und die breite Gesellschaft zu erreichen? Darüber sprechen wir in diesem offenen Online-Dialog mit Frauke Seeba und Marc Raschke:

  • Frauke Seeba ist Mitinitiatorin der Hooligans Gegen Satzbau/AktivIstMuss, Autorin des Mitmachbuchs „AktivIstMuss“ und Gründerin von Re:NET, einem Netzwerk aus über 250 progressiven Creator:innen, Organisationen und Initiativen aus Kunst, Kultur, Politik und Aktivismus zur kreativen und unterstützenden Vernetzung und gegenseitigem Support mit dem Ziel, Sichtbarkeit und Relevanz pro-demokratischer Inhalte zu steigernd. https://www.youtube.com/@ReNETtube www.aktivistmuss.de
  • Marc Raschke ist Journalist, Autor des Spiegel-Bestsellers „Du hast die Wahl” und Gründer des Bündnis demokratischer Content Creator:innen (BdCC) zur Organisation koordinierter Aktionen, um mit effektiven Kommunikationsstrategien online gegen Hetze und Desinformation vorzugehen. https://www.bdcc.online/
  • Registrierunghttps://us06web.zoom.us/meeting/register/ADjY5sdCQKCKhuQ-fU5phA

Registriere dich hier.

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Organizing-Lab: Strategien für eine breitere Klimabewegung

Organizing-Lab: Strategien für eine breitere Klimabewegung

Die Klimagerechtigkeitsbewegung steht vor neuen Herausforderungen – und Chancen. Die klimapolitische Bilanz der letzten Bundesregierung ist enttäuschend, aber statt einer Verbesserung könnte es sogar noch schlimmer kommen. Denn die Programme von Trump bis Merz beinhalten nichts weniger als einen fossilen Rollback. Um dem etwas entgegen zu setzen, brauchen wir eine stärkere Bewegung als je zuvor. Eine wesentliche Frage dabei ist: Wie können wir breitere gesellschaftliche Gruppen – von Mieter:innen über Arbeiter:innen bis zu Rentner:innen – in den Kampf für Klimagerechtigkeit einbinden?

Beim Organizing-Lab im März wollen wir gemeinsam lernen, diskutieren und neue Wege entwickeln. Euch erwarten:

  • Austausch und Vernetzung: Lernt andere Gruppen und Akteur*innen der Bewegung kennen und tauscht euch über gemeinsame Herausforderungen und Strategien aus.
  • Inspiration und Inputs: Erhaltet Einblicke in die Arbeit erfahrener Organisationen wie Soziale Wärmewende Jetzt.
  • Partizipative Geldvergabe: Gestaltet aktiv die demokratische und partizipative Verteilung von 22.000 Euro mit. Ihr habt ein Projekt, für das ihr finanzielle Unterstützung braucht? Ihr könnt eure eigene Initiative vorstellen und dann darüber mitentscheiden, wie das Geld verteilt wird.
  • Open Space: Bringt eure eigenen Themen ein und gestaltet den Raum mit, um gemeinsam zu lernen und zu kollaborieren.
Programm-Entwurf:

Freitag, 14. März

  • Nachmittag: Kennenlernen, Inputs zu Organizing-Ansätzen und Workshop zur Anwendung in der eigenen Arbeit.
  • Abend: Vertiefung und Austausch in kleineren Gruppen.

Samstag, 15. März

  • Vormittag: Open Space – Raum für eure Themen, Vernetzung und Kollaboration.
  • Nachmittag: Partizipative Geldvergabe an ausgewählte Projekte.

Bitte beachtet, dass das Ausfüllen des Formulars aufgrund von Kapazitätsbeschränkungen keine verbindliche Anmeldung darstellt. Wir werden die Bewerbungen anhand der Kriterien zur Art eurer Arbeit, den Tätigkeiten eurer Gruppen sowie euren Plänen und Zielen auswählen. Zudem können aus Kapazitätsgründen maximal zwei Personen pro Gruppe am Organizing Lab teilnehmen.

Die Bewerbungsfrist endet am 28. Februar 2025. Alle Bewerber*innen erhalten nach diesem Datum eine Rückmeldung. Wir können die Reise- sowie Übernachtungskosten in Berlin für die ausgewählten Teilnehmenden übernehmen.

Bei Fragen meldet euch gerne bei uns an: majo@movement-hub.org

Wir freuen uns auf eure Teilnahme und darauf, gemeinsam die Klimagerechtigkeitsbewegung wieder voranzubringen!

*Hinweis: Diese Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, eine Simultanübersetzung ist jedoch möglich. / This event will be held in German, but simultaneous translation is possible.

BEWERBUNG / APPLICATION
Von wo reist du an? / From where will you be traveling?
Unterbringungsbedarf / Accommodation Requirement (Person 1)
Brauchst du eine Unterkunft für Freitagabend? / Do you need accomodation for Friday night?
Übersetzungsbedarf / Translation requirement (Person 1)
Do you require translation? / Brauchst du Übersetzung? (Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, aber es kann sein, dass es Teilnehmer*innen gibt, die Englisch sprechen. – The event will be held in German, but there may be participants who will speak English.)
Von wo reist du an? / From where will you be traveling?
Unterbringungsbedarf / Accommodation Requirement (Person 2)
Brauchst du eine Unterkunft für Freitagabend? / Do you need accomodation for Friday night?
Übersetzungsbedarf / Translation requirement (Person 2)
Do you require translation? / Brauchst du Übersetzung? (Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, aber es kann sein, dass es Teilnehmer*innen gibt, die Englisch sprechen. – The event will be held in German, but there may be participants who will speak English.)

Ort: Aquarium, Berlin (Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin)

Freitag 14. – Samstag 15. März 2025

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

 How-To Debriefing – ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von Organiser*innen

How-To Debriefing – ein wichtiges Instrument zur Unterstützung von Organiser*innen

Wir benötigen ein Formular, damit sie sich durchklicken und angeben können, ob sie persönlich oder online teilnehmen

E-Mail-Adresse
Mehrfachauswahl


Ort TBA in Berlin und online!

10. Dezember 2024

16:00 – 20:00

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Vernetzungscall: Überreichtum untergraben 

Überreichtum untergraben – Aktionen und Strategien zum Thema Umverteilung

Die sich überlappenden Krisen, ob in Bezug Klima, Gesundheit, Pflege, Bildung oder Wohnen, haben einen gemeinsamen Nenner: Es scheint an finanziellen Mitteln zu fehlen, um wirksam gegen sie angehen zu können. Gleichzeitig verdoppeln und verdreifachen sich die Milliardenvermögen von einigen wenigen Überreichen in Deutschland, die darauf im Vergleich viel weniger Steuern zahlen, als der Rest der Menschen. Das aktuelle Chaos der deutschen Politik öffnet ein Möglichkeitsfenster, um eine progressivere Besteuerung in den Fokus zu rücken und dadurch eine gerechtere Politik zu ermöglichen. Diese Umbrüche sind dringend notwendig, um eine weitere Zersetzung der Gesellschaft aufzuhalten. Eine sich formierende Allianz aus NGO’s, Sozialverbänden und Gewerkschaften arbeitet aktuell an dem Thema. Wir wollen gemeinsam herausfinden, wie und wo wir als Bewegungsakteure hierbei sinnvoll unterstützen und gezielt intervenieren können.

Wir laden als Movement Hub und WeiterSo! Kollektiv zu einem Vernetzungstreffen ein, um Gleichgesinnte zu finden und neue Bündnisse zu schmieden. Das WeiterSo! Kollektiv als Mitveranstalter*in des Calls ist Teil eines Zusammenschlusses verschiedener Aktionskollektive, die mit subversiven Mitteln gegen die Macht der Überreichen angehen.

Wir freuen uns über unseren Gast, Veronika Däges von Oxfam Deutschland, die uns einen Input zum Stand der Vermögensverteilung geben und aktuelle Policy-Fenster umreißen wird.

Anschließend wollen schauen, wer am Call teilnimmt, zu welchen Orgas ihr gehört und an welchen verwandten Themen ihr arbeitet. Da ‚Finanzen‘ ein Querschnittsthema für viele Kämpfe ist, freuen wir uns auf ein buntes Akteurs-Mapping. Und vielleicht auf neue, unerwartete Synergien

Kommt am 28.11 um 18:00 dazu* – den Zoom-Link erhältst du nach Anmeldung!

*Hinweis: Dieser Call wird auf Deutsch stattfinden.

ANMELDUNG
E-Mail-Adresse

Zoom

28. November 2024

18:00 – 19:30 Uhr

Kategorien
Englisch Vergangene Veranstaltungen

Fight against the far right: What can we learn from latin american experiences?

Workshop series: Fight against the far right: What can we learn from latin american experiences?

Across the globe, the far right is on the rise. What can we learn from latin american experiences? This workshop series* hosted by Centro Educacion Popular Lohana Berkins and co-hosted by Movement Hub, focuses on the struggles in Latin America in order to help inspire social movements in Germany and Europe.

6.11, 6pm – The New Right-Wing Movements: A Breakdown (Las nuevas derechas: radiografia)
Input by: Miguel Urban. Author of Trumpism and ex-member of European Parliament 

13.11, 6pm – Brazil: The Struggles Against Bolsonaro (Las luchas contra Bolsonaro) 

Input: Vanessa Dourado. Activist in PSOL and now is active in ATTAC Argentina
20.11., 6pm – Colombia: Defeating the Oldest Right-Wing in the Continent (Colombia: Derrotando a la derecha mas antigua del continente) Input: Diego Turmeque. Activist in land politics for peace. He does political work with farmers in Colombia. 

27.11., 6pm Cuba: Confronting Conservative Fundamentalism (Cuba, confrontando con el fundamentalismo) Input: Ricardo Santiago. Was active in Martin Luther King Center in Cuba. 

All sessions will take place online. Register below to receive the access link.

*The workshops will be in English and Spanish with simultane translation (Workshop en ingles y español con traducción simultanea)

Place: online

6., 13., 20. and 27. November 2024

Time: 6pm

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Bewegungscall : Haustürgespräche als Schlüssel zum Erfolg 

Haustürgespräche als Schlüssel zum Erfolg: Was Bewegungen von der Leipziger Linke-Kampagne lernen können

 Foto: Martin Heinlein Lizenz: DIE LINKE
Foto: Martin Heinlein Lizenz: DIE LINKE

Die Linke kann gewinnen! Das hat die Kampagne von Nam Duy Nguyen bei der Landtagswahl in Leipzig Mitte eindrucksvoll bewiesen. Der Kampf um das Direktmandat entfaltete eine Mobilisierungs- und Strahlkraft weit über Leipzig hinaus. Hunderte Aktive führten über 14.000 Haustürgespräche, bei denen sie nicht nur politische Forderungen diskutierten, sondern auch ein starkes linkes Deutungsangebot machten. Das Ergebnis: Fast 40% der Wähler:innen im Stadtteil gaben Nam Duy ihre Stimme.

Doch was genau machte diesen Ansatz so erfolgreich? Und welche Lehren können Bewegungen daraus ziehen? In unserer Veranstaltung blicken wir zurück auf den Wahlkampf, die Organisierungsstrategie und die methodischen Ansätze, die den Erfolg ermöglichten.

Wir freuen uns auf die folgenden Gäste:

  • Nam Duy Nguyen, Kandidat der Kampagne und jetzt Sächsischer Landtagsabgeordnete für die Linke, wird berichten wie die Kampagne aufgebaut war und warum sie erfolgreich wurde.
  • Timo, Klimaaktivist und Bezirksorganizer in der Kampagne um das Direktmandat, ordnet die Erfahrungen aus Bewegungsperspektive ein und zeigt, was sich für soziale Bewegungen daraus lernen lässt.

Daran anschließend wollen wir diskutieren: Was lernen wir aus diesem Beispiel? Wie können Organizing und systematische Haustürgespräche auch in anderen Kämpfen sinnvoll eingesetzt werden?

Kommt am 29.10 um 18:00 dazu* – den Zoom-Link erhältst du nach Anmeldung!

*Hinweis: Dieser Call wird auf Deutsch stattfinden. Eine Übersetzung können wir dieses Mal nicht stellen.


Zoom

29. October 2024

18:00

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Energiewende in Ostdeutschland: Wer zahlt für die Braunkohlefolgekosten?

Energiewende in Ostdeutschland: Wer zahlt für die Braunkohlefolgekosten?

In Ostdeutschland stellt der Kohleausstieg weiterhin eine große Herausforderung dar – sowohl politisch als auch finanziell. Eine zentrale Frage, die sich dabei stellt: Wer übernimmt die Verantwortung für die langfristigen Folgekosten des Braunkohleabbaus in der Lausitz und im Leipziger Revier? Müssen die Kohlekonzerne wie LEAG und MIBRAG die Kosten tragen, oder wird am Ende die Allgemeinheit zahlen? Was passiert, wenn private Unternehmen, die von staatlichen Subventionen profitieren und mit der Ausbeutung von Braunkohletagebauen riesige Gewinne gemacht haben, nicht für die Rekultivierung von Abbaustätten zahlen?

Auf dieser Veranstaltung werden wir die Risiken der aktuellen Finanzierung der Braunkohleüberwachungskosten beleuchten und diskutieren, welche Maßnahmen notwendig wären, um eine faire Finanzierung insbesondere für die Verursacher und Profiteure der Kosten sicherzustellen. Außerdem werden wir uns mit möglichen Auswegen beschäftigen, wie der Vergesellschaftung von Bergbauregionen, um die Energiewende in Ostdeutschland nachhaltig zu gestalten.

ilustration4

Unsere Expert*innen:

Lasse Thiele (Konzeptwerk Neue Ökonomie)
Lasse wird uns einen Überblick über die Eigentumsverhältnisse in den Bergbauregionen Ostdeutschlands geben und die sozialen sowie politischen Herausforderungen der Braunkohlefolgen diskutieren. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frage der Vergesellschaftung als mögliche Antwort auf die drängenden Probleme gelegt, insbesondere angesichts der sich wandelnden politischen Landschaft nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg.

Swantje Fiedler (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.)
Swantje wird sich mit den finanziellen Aspekten der Braunkohlefolgekosten in der Lausitz beschäftigen. Sie wird aufzeigen, wie das aktuelle Vorsorgekonzept aus Rückstellungen und Zweckgesellschaften nicht ausreichend ist, um eine verursachergerechte Finanzierung der Langzeitkosten zu gewährleisten. Dabei wird sie die Risiken beleuchten, die entstehen könnten, wenn Unternehmen wie LEAG oder MIBRAG nicht mehr profitabel am Markt agieren können, und die Notwendigkeit von mehr Transparenz in diesem Prozess betonen.

Seid dabei dabei und diskutier mit uns über die Zukunft der Braunkohleregionen, wer die Kosten der Folgeschäden tragen sollte und wie die Energiewende in Ostdeutschland vorangebracht werden kann.

Jetzt registrieren!

Wo?
Online

Wann?
Donnerstag, 10. Oktober, 2024
17:30 Uhr bis 18:45 Uhr

Donnerstag, 10. Oktober, 2024
17:30 bis 18:45 Uhr

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Fossil Finance Campaigners Network Quarterly Check-In

Fossil Finance Campaigners Network Quarterly Check-In

Unser nächster Quartals-Check-in für das Fossil Finance Campaigners Network findet am 10. Oktober virtuell statt. Diese Veranstaltung bringt Kampagnenakteurinnen zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu besprechen und Strategien für den Erfolg im kommenden Quartal zu entwickeln. Teilnehmerinnen haben die Gelegenheit, in Kleingruppen Ideen auszutauschen und Chancen für ihre Kampagnen zu erkunden.

ilustration4

Lasse Thiele (Konzeptwerk Neue Ökonomie)
Lasse wird uns einen Überblick über die Eigentumsverhältnisse in den Bergbauregionen Ostdeutschlands geben und die sozialen sowie politischen Herausforderungen der Braunkohlefolgen diskutieren. Ein besonderes Augenmerk wird auf die Frage der Sozialisierung als mögliche Antwort auf die drängenden Probleme gelegt, insbesondere angesichts der sich wandelnden politischen Landschaft nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg.

Swantje Fiedler (Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.)
Swantje wird sich mit den finanziellen Aspekten der Braunkohlefolgekosten in der Lausitz beschäftigen. Sie wird aufzeigen, wie das aktuelle Vorsorgekonzept aus Rückstellungen und Zweckgesellschaften nicht ausreichend ist, um eine verursachergerechte Finanzierung der Langzeitkosten zu gewährleisten. Dabei wird sie die Risiken beleuchten, die entstehen könnten, wenn Unternehmen wie LEAG oder MIBRAG nicht mehr profitabel am Markt agieren können, und die Notwendigkeit von mehr Transparenz in diesem Prozess betonen.

Diese Inputs bieten wertvolle Ansatzpunkte für Fossil Finance Campaigners, um herauszufinden, wie sie sich strategisch in die Diskussion um die Energiewende und den Kohleausstieg in Ostdeutschland einbringen können.

Jetzt registrieren!

Wo?
Online

Wann?
Donnerstag, 10. Oktober, 2024
17 Uhr bis 18:45 Uhr

Donnerstag, 10. Oktober, 2024
17 Uhr bis 18:45 Uhr

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

„lets’s come together“ – transnationales Vernetzungstreffen von Rhythms of Resistance

„lets’s come together“ – transnationales Vernetzungstreffen von Rhythms of Resistance

Vom 1.-5. August kommt das transnationale Netzwerk „Rhythms of Resistance“ zu einem Camp bei Berlin zusammen. Über 300 Trommler*innen aus vielen Ländern und mit vielen Perspektiven werden sich austauschen, über die politische Situation in ihren jeweiligen Kontexten, über Themen und Strategien. Sie werden sich vernetzen, konsensbasierte Organisationsformen erproben und natürlich gemeinsam trommeln und das Netzwerk weiterentwickeln. Geplant sind verschiedene Workshops und Aktivitäten wie große Trommelsessions, Gesprächs- und Diskussionsrunden, Arbeitsgruppen zu verschiedenen Themen, Bau von DIY-Instrumenten etc.

Rhythms of Resistance

Movement Hub unterstützt das TNM organisatorisch und finanziell. Gefördert wird das transnationale Meeting von der Heidehof Stiftung, vom Netzwerk Selbsthilfe und der abriporta Stiftung.

Nähe von Berlin

1.-5. August 2024

Kategorien
Vergangene Veranstaltungen

Moderationsworkshop

Moderationsworkshop

Du bist politisch aktiv, aber eine Plenumsmoderation traust du dir noch nicht zu? Das nächste Plenum steht an, aber es findet sich mal wieder kein Mensch, der das moderiert? In diesem Tagesworkshop wollen wir euch Grundlagen zu basisdemokratischer Plenumsmoderation praxisnah vermitteln und gemeinsam ausprobieren. Denn ohne Moderation kein Plenum, und ohne Plenum keine Revolution.
Grundlagen der PLenumsmoderation

In diesem Tagesworkshop wollen wir uns grundlegende Inhalte und Techniken von basisdemokratischer Plenumsmoderation erarbeiten. Dabei besprechen wir Ziele, Rollen und Haltung und vertiefen das Konsensverfahren. In einer anschließenden Praxisphase könnt ihr euch ausprobieren.

Der Workshop richtet sich Menschen mit wenig oder keiner Moderationserfahrung. Aber auch Menschen, die sich Moderation selbst beigebracht haben, können ihr Wissen strukturieren und vertiefen. Aktiv sein in politischen Gruppen ergibt für die Teilnahme Sinn, ist aber kein Muss. Dabei sind alle bisherigen Erfahrungen eine willkommene Bereicherung. Wir freuen uns über eure Anmeldung!

Die Plätze sind begrenzt. Wir bitten daher um eine verbindliche Anmeldung. Bitte gib uns Bescheid, falls du doch nicht teilnehmen kannst.

Hinweis: Der Workshop wird auf Deutsch stattfinden. Es wird Snacks geben, jedoch keine volle Verpflegung. Vor Ort gibt es Optionen für günstiges Mittagessen.

Wann?
Samstag, 8. Juni
9:30 – 19 Uhr

Wo?
An der TU Berlin – genauer Ort wird nach Anmeldung mitgeteilt. Der Ort ist rollstuhlgerecht.

Melde dich jetzt an!

Berlin

8. Juni 2024

9:30 – 19 Uhr